Impfpflicht bei Covid-19

zuletzt geändert am 21.06.2022

Virus Sars cov2 by Sakhaa24, CC BY-SA 4.0

Eine Impfpflicht kann helfen, muss aber nicht. Die große Mehrheit ist überzeugt davon, dass es notwendig ist, sich gegen den Coronavirus impfen zu lassen. Alle Erkenntnisse belegen einen direkten Zusammenhang zwischen Impfrate und Ansteckungsgefahr. Je höher die Impfrate, desto geringer das Ansteckungs- und somit das Erkrankungsrisiko.

Ungeachtet dessen gibt es eine Minderheit, die aus unterschiedlichen Gründen gegen eine Impfung ist. Sind die Gründe gesundheitlicher Natur, muss Einverständnis herrschen. Resultieren die Gründe aus einer wie immer argumentierten persönlichen Überzeugung zur Ablehnung der Impfung, kann man aus Respekt andere Meinungen gelten lassen. Stammen die Gründe aus verschwörerischen Ecken, von rabulistischen Meinungsmachern oder schlichtweg aus irrationalen und objektiv falschen Nachrichten, so enden Respekt und Anerkennung.

Aber alle Impfgegner, die übrigens keine Spaltung der Bevölkerung darstellen, sondern lediglich eine gesonderte Minderheit bleiben, müssen sich eine Frage stellen lassen: „Können Sie es verantworten, den Schutz der Geimpften zu untergraben?“

Und weil es auf diese Frage keine moralisch begründbare Bejahung gibt, ist die Einführung einer Impfpflicht selbstverständlich zulässig und richtig. Wenigstens die nicht von falschen Götzen indoktrinierten Menschen aus der Gruppe der Minderheit werden in das Mehrheitslager umschwenken. Den Rest wird man nie erreichen. Dieser Rest nimmt offenkundig sogar den Tod in Kauf.

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