Kurz entsorgt

zuletzt geändert am 21.09.2022

Sebastian Kurz auf der Munich Security Conference 2015 - Münchner Sicherheitskonferenz 2015
Sebastian Kurz bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2015, von Olaf Kosinsky by Skillshare, CC BY-SA 3.0 DE

Sorgen um Sebastian Kurz, den ehemaligen Bundeskanzler der Österreichischen Republik, muss man sich inzwischen nicht mehr machen. Er scheidet offenbar vollends aus der Politik aus. Somit kann man die Sorge über eine eventuelle Wiederbetätigung in der österreichischen Politik weitgehend streichen.

Sorgen um Sebastian Kurz musste man sich ohnehin nie machen, wie der bisherige Werdegang und die kommende Tätigkeit belegen. Sebastian Kurz wird immer obenauf schwimmen. Nun eben in der Privatwirtschaft beim Investmentunternehmen Thiel Capital. Solche Rochaden haben andere Politiker vor ihm auch schon als Erfolgsrezept in Anspruch genommen, wie zum Beispiel Friedrich Merz, Karl-Theodor zu Guttenberg oder Alfred Gusenbauer. An derartiger „Entsorgung“ von Politikern ist grundsätzlich nichts auszusetzen, sorgt das politische Netzwerk doch nur für gute Geschäftsbeziehungen im Rahmen der neuen Tätigkeit und entsorgt es den Umsteiger von allen finanziellen Problemen.

Eine gute Lösung für alle!

Sehenswerter Einblick in die Chat-Protokolle

Dass Sebastian Kurz in Österreich künftig nicht mehr politisch tätig werden wird, dafür dürften so gut wie sicher die veröffentlichten Chat-Protokolle sorgen. Ihnen zwanzig Minuten zu lauschen, ist gut investierte Zeit und öffnet den Blick in den politischen Orkus.

Die Chatprotokolle, gelesen vom Ensemble des Burgtheaters. Machen Sie sich selbst ein Bild.
DER STANDARD und das Burgtheater dokumentieren gemeinsam die Chatprotokolle der „Causa Kurz“.
Zum Video vom 16.10.2021

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