Omikron und Börsenkurse

zuletzt geändert am 21.06.2022

Der Ausbruch von Omikron ließ die Börsenkurse am 26.11.2021 schlagartig einbrechen. Seitdem ist das Börsenklima ungemütlich geworden und die Ausbreitung der Virusvariante Omikron könnte in den nächsten Wochen für erhebliche Verluste an den Börsen sorgen.

Begründbar ist diese Sorge durch

  • steigenden Angstindex
  • steigende Credit Default Swaps
  • sinkende Rohstoffpreise

Eine Flucht in Gold ist zwar nicht erkennbar und auch die Immobilienindizes bleiben auf hohem Niveau. Zudem befinden sich Finanzen und Wirtschaft noch auf einem sehr hohen Stabilitätsniveau und halten die weitere Entwicklung offen. Sollte sich die Omikron Variante jedoch so massiv ausbreiten, wie zu befürchten steht, und zwingt dies zu neuen scharfen Lockdowns, so werden die Börsenkurse im Januar voraussichtlich einbrechen.

Man muss auf der Hut sein und es lohnt sich, nach einem sicheren Hafen Ausblick zu halten.


Vix und CDS

Der Vix (CBOE Volatility Index) wird auch als „Angstindex“ bezeichnet. Hohe Werte, die eine hohe Schwankungsbreite der amerikanischen Aktienkurse bedeuten, weisen auf Verunsicherung unter den Marktteilnehmern. Ein niedriger Indexstand deutet hingegen auf Entspannung. Ökonomen nutzen den Vix für Analysen von Risiken im gesamten Finanzsystem (Quelle: FAZ).

Ein Credit Default Swap (CDS) sichert Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen oder Schuldnern ab. Je niedriger die Kosten zur Absicherung eines Risikos sind, desto geringer ist die Risikolage und desto stabiler sind die Finanzmärkte. Steigende CDS bedeuten steigende Risiken.

 

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