Omikron und wir wissen, dass wir nichts wissen

zuletzt geändert am 21.06.2022

Die Informationsflut ist gigantisch, die Aufklärung schwächlich. Klar ist mittlerweile durch die Ausbreitungsraten in einzelnen Ländern nur, dass die nächste Ansteckungswelle bevorsteht, weil Omikron ansteckender ist als alle Vorgängervarianten. Die Hoffnung besteht, dass die Infektionsfolgen weniger schlimm sind.

Klar ist mittlerweile auch, dass viele bisherige Aussagen über die Schutzwirkung der Impfstoffe falsch waren. Die Impfgegner haben recht, dass die Impfung nicht schützt, aber nur mit dem Zusatz NICHT VOLLSTÄNDIG!  Nach Lage der bisherigen Erfahrungen scheint der Impfschutz etwa sechs Monate mit allerdings (stark?) abnehmender Schutzwirkung anzuhalten.

Aber eines weiß man definitiv: wer nicht geimpft ist, besitzt keinen Schutz. Die logische Konsequenz daraus ist doch trivial! Will man sich vor Ansteckung und einem möglicherweise sogar tödlichem Verlauf (das Risiko dafür liegt bei 1,9 Prozent) schützen, muss man sich impfen lassen. Man kann sich natürlich auch nicht impfen lassen und in Dauerquarantäne mit Null-Kontakt gehen. Impfen scheint vorteilhafter zu sein.

Und wie sieht es mit dem Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen durch eine Impfung aus?

Aus Daten des österreichischen Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) vom 30.09.2021 kann man errechnen, dass bei 0,39 Prozent aller Impfungen über vermutete Nebenwirkungen berichtet wurde. Der größte Teil der Nebenwirkungen war geringfügig. Aber insgesamt gab es 177 Todesfälle in zeitlicher Nähe zur Corona-Impfung und bei 217 Patienten waren die Nebenwirkungen lebensbedrohlich. Fasst man beide Zahlen zusammen, so kommt man auf 0,0036 Prozent an tödlichen oder lebensbedrohenden Fällen. Das Risiko, an einer Corona-Infektion (1,9%) zu sterben, ist somit über 500-mal höher.

Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland liegt das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung durch die Impfung bei etwa zwei pro hunderttausend Geimpften, d.h. bei 0,002 Prozent. Das Risiko an Corona zu sterben (1,9%) ist demzufolge fast 1000-mal so hoch wie eine schwerwiegende Nebenwirkung durch die Impfung zu erleiden. Und schwerwiegende Nebenwirkung ist weder gleichbedeutend mit tödlich, noch besteht ein eindeutig nachgewiesener Zusammenhang mit der Impfung. Es ist ein schwerwiegender Verdacht, dass die Nebenwirkung durch die Impfung verursacht wurde.

Selbst wenn an den Meldedaten gemäkelt wird und sie vermutlich auch ungenau sind, so kommt man um die Tatsache nicht herum: das Risiko an einer Corona-Infektion zu sterben ist beträchtlich höher als das Risiko an der Impfung Schaden zu nehmen. Das ändert sich auch nicht durch lange Ausführungen und Hinweise, dass die Corona-Impfung beträchtlich riskanter ist als eine Grippe-Impfung. Das Corona-Virus interessiert die Grippe-Impfung herzlich wenig.

Wer das Corona-Risiko minimieren will und rechnen kann, lässt sich impfen. Nach dem Auftauchen von Omikron: erst recht!

Impfgegner und Corona-Leugner können offenbar nicht rechnen!

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