European Lithium Ltd, EUR.AX

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zuletzt geändert am 07.06.2026

European Lithium ist ein KMU mit einer Muell-Aktie der Klasse IV und den Eckdaten:
-91%Kursänderung seit 01.12.2010
232Mio. AUD Anlegergeld verbrannt
60%starkes Medienpushing
56%häufiges Kurspushing
Aktienscores
Erklärungen sind zu finden unter Aktienbewertung
Die Pushstärke ist umso höher, je stärker die Kurse vom durchschnittlichen Verlauf abweichen und daher ein Verdacht auf Kursmanipulation besteht.
Der PushScore ist umso höher, je schlechter die Aktienbewertung ausfällt.
Der FinanzScore ist umso höher, je schlechter die finanzielle Situation des Unternehmens bewertet wird.
Vergleich der Vermögenswerte (Mitte) und des operativen Ergebnisses (rechts) mit der Größe eines kmU (links)
Entwicklung der Aktie seit Handelsbeginn
zeigt Pushmanöver während der letzten sechs Monate
Bei dieser Aktie, über die Apaton berichtet, liegt das Refreshmodell und das Inkassomodell vor und es gibt 1 Pump & Dump-Manöver. Das tägliche Handelsvolumen betrug an obiger Börse während der letzten drei Monate bis Berichtsdatum 0,7% der ausgegebenen Aktien. Bei European Lithium fehlt ein operativer Geschäftserfolg, stattdessen wird das Geld der Investoren im großen Stil verbrannt.
Eigentlich ist European Lithium Geschichte. Das Management hat European Lithium mit rund 175 Mio. AUD tief ins Defizit gestürzt, um zusammen mit Sizzle Acquisition Corp eine neue Firma zu gründen, die Critical Metals Corp. Critical Metals soll nach Meldungen die Mine Tanbreez für fünf Millionen US-Dollar in bar und 211 Millionen US-Dollar in Aktien übernommen haben. (Nota bene, 5 + 211 Millionen für eine Mine, deren Gehalt an Rohstoffen bei mindestens 25% von 19 Millionen Tonnen liegen soll). Die Mine Tanbreez in Grönland wird in der Presse als das westliche Wunderprojekt beschrieben, das die chinesische Vormacht bei Seltenen Erden auf einen Schlag beenden soll. Wirtschaftlich belastbare Daten über die Mine und ihre Ressourcen sucht man vergebens, aber sogar Trump soll Interesse mit einer US-Beteiligung signalisiert haben. Die Ingredienzien passen maßgeschneidert zu den Stories von Pusheraktien.
Zu diesen Stories gehört auch, dass European Lithium schon seit 2013 Lithium in Kärnten abbauen sollte. Passiert ist bisher aber nichts! Stattdessen wird die Presse mit neuen großartigen Vereinbarungen und Absichten gefüttert. Saudi-Arabien will eine riesige Anlage zur Verarbeitung Seltener Erden bauen und soll sich 25% der Förderung aus Tanbreez gesichert haben. Weitere 50% der Förderung aus Tanbreez sollen in einem rumänischen Joint Venture verarbeitet werden, das Critical Metals in einer Absichtserklärung publizierte.
Wohin man schaut, die Presse ist voll der künftigen Absichten und Pläne, ohne dass es auch nur ein paar handfeste Fakten gibt. Das schert die Anleger kein bisschen und die Kurse von European Lithium und mehr noch von Critical Metals stürmen in die Höhe. Schaut man hinter die Kulisse des Szenarios von Pusheraktien, wird klar, wie professionell das Spiel mit Glaube und Hoffnung der Investoren getrieben wird. Der Kurs von Critical Metals gleicht einer Achterbahn und die Akteure der Inszenierung könnten bisher allein aus den Pushmanövern nach eigenen Berechnungen eine Gewinnquote von 1 : 7,6 erzielt haben.
Man darf sicher sein: die Story vom Erfolg der European Lithium und der Critical Metals wird weiter meisterlich aufgeführt werden und, wenn nicht ein Explorationswunder passiert, so darf man auch sicher annehmen, es wird für Anleger kein Happy-End geben.
Der Aktienkurs hat sich seit dem Sommer 2025 innerhalb eines Jahres verzehnfacht. Die Anleger sind offenbar von der Vielzahl publizierter Lithium-Projekte begeistert. Es würde sich aber lohnen, zwei Fakten zu beachten. Erstens: Der Finanzbericht weist Ende 2025 als Vermögen rund 100 Millionen ausgegebenes Kapital aus und 1,2 Milliarden angesammelte Verluste. Das ist das Vermögen von European Lithium! Der Profit von über 1 Milliarde ist ein Buchwert! Zweitens: das Lithium-Projekt Wolfsberg, „die Mutter aller Projekte“, ist seit 2011 (15 Jahre!) im Ankündigungsmodus. Passiert ist bisher nichts, außer, dass weitere Ankündigungen bis hin zum Tanbreeze-Mega-Projekt erfolgten. Da kann man Anlegern nur zurufen : „Glück Auf“.
Echtes „Glück Auf“ hatten bisher die Akteure der Aktie mit einer kalkulierten Gewinnquote über alle Jahre von 1:99.

55 Akteure in 330 Firmen
in Firma: Antony Sage, Dietrich Wanke, Melissa Chapman, Catherine Grant-Edwards, Gerard Mcgroarty, Malcolm Day, Michael Carter, Michael Pacha, Mykhailo Zhernov, Stefan mueller, Steve Kesler
im 1. Kreis (Top30): Paul Matysek, Ian Middlemas, Michael Young, Jason Brewer, Alec Pismiris, Andrés Tinajero, Harpreet Cheema, John Young, Russell Hardwick, Geoffrey Handley, Guy Robertson, Luke Martino, Milan Jerkovic, Phillip MacLeod, Seamus Cornelius, Richard Bevan, John Thomas, David Pevcic, Gregory Miles, Kenneth Brinsden, Mike Robbins, Christopher Gale, Eloise Puttkammer, Nicholas Sage, Ross Carroll, Timothy Turner, Walter Bucknell, Justin Virgin, Kenneth Keogh, Patrick Flint, u.v.a.