zuletzt geändert am 17.11.2025
Pusheraktien berechnen heißt, es müssen PushScore und FinanzScore ermittelt werden. PushScore und FinanzScore ermöglichen die Einteilung von Aktien in die Aktientypen Standard-, Pusher- und Müllaktien sowie in die Aktienklassen I (sehr gut), II, III, IV und V (sehr schlecht). Bereits mittels PushScore und Pushstärke kann eine Pusheraktie eindeutig identifiziert werden; der FinanzScore liefert „nur noch“ ein zusätzliches Qualitätsmerkmal.
Sowohl PushScore als auch FinanzScore werden nach demselben Schema berechnet, bei dem Maluspunkte je Einflussgröße ermittelt werden. Die Abhängigkeit zwischen Einflussgröße und Punktezahl ist vornehmlich exponentieller oder logarithmischer Natur, wie im Beispiel für die Pushstärke dargestellt.
Berechnung der Scores
Der PushScore wird an Hand von sechs Einflussgrößen ermittelt, von denen die Pushstärke das größte Gewicht hat. Für jede der Einflussgrößen wird mittels einer ähnlichen Funktion wie oben beispielhaft dargestellt der Malus berechnet. Die Malussumme der sechs Einflussgrößen ergibt multipliziert mit dem Faktor aus dem Medienpushing den PushScore.
Der FinanzScore enthält fünf Einflussgrößen, die gleich wie zuvor ausgewertet werden und in Summe den FinanzScore ergeben.
Ergebnisse der Auswertung
Die statistische Auswertung der Aktiendaten führt zur Klassifizierung derselben in Aktientypen und Aktienklassen. Aktientypen sind Standard-, Pusher- und Müllaktien. Aktienklassen sind: I (sehr gut), II, III, IV und V (sehr schlecht), deren Zustandekommen aus den beiden Mappings der Aktien resultiert.
Die Auswertung der Daten liefert Anlegern einige Orientierungshilfe.
Die Verteilung der Pushstärken weist auf die größten Risiken hin. Es sind Aktien aus den USA (sehr überraschend), Müllaktien und solche aus den Klassen V und IV, gefolgt von kanadischen Aktien (wenig überraschend).
Die Verteilung der PushScores belegt einmal mehr, wie verlässlich eine gute Aktie durch einen niedrigen PushScore definiert wird und dass ein hoher PushScore gleichbedeutend mit hohem Risiko ist.
Das Anlegerrisiko steht in direktem Zusammenhang mit der Firmengröße. Je kleiner die Firma, desto höher der PushScore und somit desto höher das Verlustrisiko für Anleger.
Das Anlegerrisiko ist auch von der Heimatbörse einer Aktie abhängig. Aktien, die an der kanadischen CSE beheimatet sind, sind für Anleger von größtem Risiko.
Die Ergebnisse der Auswertung sind keine Konstanten, sondern verändern sich im Laufe der Zeit mit der Dynamik der Aktienkurse, der Finanzsituation, dem Netzwerk der Akteure und der Medienlandschaft. Es darf demzufolge nicht verwundern, dass PushScore und FinanzScore sich ständig ändern. Zusätzliche Änderungen entstehen bei Anpassung der Modellrechnung und durch Fehlerkorrekturen, die unter Update dokumentiert sind.
Die Daten sind seit 30.11.2025 gültig.









