Kategorie: Pusheraktien

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Zocken mit Pusheraktien

zuletzt geändert am 04.06.2026

Ich rate vom Zocken und von Pusheraktien strikt ab, weil Marktbeobachtungen belegen, dass Anleger damit weltweit Milliarden verlieren (siehe Kapitalvernichtung) und weil auch ein Versuch an den Pushmanövern der Akteure zu partizipieren scheitert.

Ein Algotrading-Modell erzielte mit Einsätzen von jeweils 1.000 Euro pro Trade bei den Pushmanövern des Jahres 2025 einen Gewinn von über 100 Tausend Euro (Ergebnis siehe: PushListe2025).

Dabei lieferte die große Masse der Pushmanöver nur bescheidene Ergebnisse mit durchschnittlich etwa 50 Euro Gewinn oder Verlust pro Transaktion. Zum hohen Gewinn trugen nur rund ein Prozent der Transaktionen bei und die richtig großen Treffer waren so rar gesät wie der Jackpot-Erfolg. Das Verhältnis von Gewinn : Verlust betrug 2,4 : 1.

Tests, das algorithmische Verfahren in der Praxis einzusetzen, scheiterten aus mehreren Gründen, wobei die Nichtverfügbarkeit der Aktien oder ausreichender Handelsvolumina eine zentrale Rolle spielten. Hinzu kamen zu große Kursdifferenzen zwischen den Yahoo-Daten und den echten Handelsdaten einschließlich zu großer Spreads.

Die Schlussfolgerung daraus lautet: eine systematische Ausnutzung der Pushmanöver erscheint nicht möglich zu sein. Einer der wesentlichen Gründe dafür wird in dem Umstand vermutet, dass ein Großteil der Kursbildung im OTC-Handel erfolgt. Somit ist selbst das Zocken mit Pusheraktien ein reines Glückspiel und Anlegern nicht zu empfehlen.