24.03.2023 0:57

zuletzt geändert am 17.02.2023

Was wäre, wenn die Antwort des befragten FPÖ-Landesrats Gottfried Waldhäusl “Dann wäre Wien noch Wien” in der Puls24-Sendung keine spontane gewesen wäre?

Und was wäre, wenn bei einer angenommenen Vorbereitung zur Sendung nach der NÖ-Wahl die Fragestellung an Waldhäusl nicht rein zufällig zustande gekommen ist? Was wäre, wenn es gelang, diese Frage in die Vorbereitung (alternativ in den Kreis der fragenden Schülerinnen) ganz gezielt einfließen zu lassen, ohne einen Verdacht zu erwecken? Den Schülerinnen wird eine solche Frage ganz sicherlich am Herzen gelegen gewesen und gern als ihr Anliegen artikuliert worden sein.

Was wäre, wenn Herr Waldhäusl die Frage erwarten und daher sehr bewusst provozierend darauf antworten konnte?

Dann hätte die Frage bei der FPÖ ihren Start genommen und wäre auf welchen Wegen auch immer und ganz unverdächtig in die Vorbereitung der Sendung eingeflossen und aufgegriffen worden.

Was wäre, wenn solche Fälle keine Einzelfälle wären, sondern Teil einer hinter der Bühne abgewickelten Strategie, bei der Einzelfälle – sorgsam wie Perlen auf einer Kette aufgefädelt – den Reigen bilden, um mediales Bewusstsein zu schaffen und infolgedessen Wählerstimmen einzusammeln?

Das “Blaue Wunder” fällt nicht vom Himmel – und 29%-Wählerpotenzial nach Ibiza schon gar nicht. Es fällt schwer anzunehmen, dies wäre lediglich der im Laufe der Zeit sich aus dem politischen Tagesgeschehen automatisch entwickelnde Zeitgeist.

Was wäre, wenn … ? Dann hätte der Bundespräsident bei der Angelobung der nächsten Regierung voraussichtlich ein echtes Problem.

Alles nur eine wilde Hypothese?
P.S. Es wird von mir bei dieser Hypothese völlige Neutralität der Redaktion unterstellt.


Im Übrigen bin ich der Meinung, Sie müssen etwas für den Klimaschutz tun.