Das PushMagazin

Wissenswertes aus der Welt der Pusheraktien Krumpendorf, den

Weltweit gibt es etwa 40 Billionen Aktien (40.000.000.000.000), von denen nach verschiedenen Quellen nur rund fünf Prozent hochwertig sind. Die zehnfache Menge, 50 Prozent, sind minderwertig, spekulativ und in großen Teilen für Anleger gefährlich. Gerade mal einige Nano davon befinden sich im PALEX, aber sie genügen, um die Gaunereien im Aktienmarkt kenntlich zu machen. Da solche Praktiken im Finanzmarkt offenkundig geduldet werden, nimmt das Abzocken von Investorengeldern kein Ende. Auch wenn es nur um einen Nanobruchteil des Aktienmarkts geht, das PushMagazin bemüht sich, ein klein wenig Widerpart zu leisten und über Pusheraktien und ihre Akteure aufzuklären.

Ein Blick in die Welt der Pusheraktien

Einen umfassenden Blick in die Welt der Pusheraktien wirft das Buch „Die Aktienfalle“. Im PushMagazin geht es hingegen um Aktienanalysen und die dafür eingesetzten Tools. Es geht um Fragen, wie soll man eine Aktie bewerten, was sagen PushCards und PushCharts aus oder wie muss man Firma und Akteure einordnen.

Ist es tatsächlich eine Pusheraktie?

Bevor man Aktien generell, nicht nur Pusheraktien, an Hand von Kursverlauf, Handelsvolumen und Pushstärke interpretiert, muss man sich darüber klar sein, dass die Charts zwar eindeutig sein mögen, aber die Gründe und Einflüsse für Kursveränderungen unbekannt bleiben. Man kann nicht beweisen, ob ein starker Kursanstieg durch Pushmanöver oder durch positive Marktentwicklung hervorgerufen wird. Wenn aber eine Aktie in die Klasse Pusher oder Müll fällt, dann ist davon auszugehen, dass es sich tatsächlich um Pusheraktien handelt.


PushChart bilanziert sechs Monate

grüne Säulen: es wird gekauft (Pump-Phase); rote Säulen, es wird verkauft (Dump-Phase)

PushCharts nehmen die letzten sechs Monate Kursentwicklung unter die Lupe und analysieren die Pushstärken, die zeigen, ob gekauft (Pump) oder verkauft (Dump) wird. Damit zeigen die PushCharts sehr schön, ob ein Kurs und wie ein Kurs manipuliert wird. Man kann sie lesen wie ein Bilderbuch. Blättere einfach durch die Charts und erkenne den Umfang an Manipulation.


Aktienpusher verdienen sich
eine goldene Nase

Anleger verlieren pro Pusheraktie im Schnitt
knapp 3 Millionen an jeden der Akteure

Was so gut wie nicht bekannt ist und worüber keine Finanzaufsicht berichtet, sind die Gewinne der Aktienpusher. Eine Auswertung der Kursverläufe von über tausend Aktien lässt den Gewinn jedes Akteurs mit knapp 3 Millionen pro Pusheraktie kalkulieren, vorausgesetzt er hat 1 Million Aktien zum – bei solchen Manövern üblich geringen – Vorzugspreis erworben.
Bei dem Gewinn handelt es sich um eine statistische Größe, die einen maximal möglichen Gewinn unterstellt. Auch wenn die Kalkulation nur begrenzt richtig sein wird, da es über die tatsächlichen Gewinne der Akteure keine Daten gibt, so lässt sich doch ein Eindruck gewinnen, wie einträglich das Geschäft mit Pusheraktien sein wird.
Besonders einträglich war das Geschäft beim größten Pushmanöver aller untersuchten Aktien, bei dem jeder der Akteure einen möglichen Gewinn von 680 Millionen erzielt haben dürfte.
Anleger, besonders jene, die Aktien ohne Vorzugspreis in Private Placements erwerben, müssen sich eine simple Tatsache vor Auge führen: bei jeder Pusheraktie wandert das Geld aus den Taschen der Anleger in die der Akteure. Da man Zocker dem Lager der Akteure zurechnen muss, lautet die Gleichung für den Geldfluss schlicht:
Gewinn der Zocker und Akteure = Verlust der Anleger.


Müllaktien an der FWB

Die FWB scheint bei der Einbeziehung von Aktien im Rahmen der Zweitlistings wieder zu den Zeiten des First Quotation Boards zurückzukehren. Motto: „Es komme nur herein, wer wolle“.
Festzustellen ist, dass viele – zu viele – minderwertige Aktien im Zweitlisting einbezogen werden, weil es wohl an Qualitätskontrolle fehlt oder das Interesse an Umsatzsteigerung Priorität hat. Gänzlich erfolglosen „Unternehmen“ mit einem miesen Aktienkurs ist dies nur recht, denn das Image der FWB gibt ihren Aktien einen Anstrich von Seriosität und der Handel an der FWB bringt ihnen, zusätzliche Gewinne.

Pushstärke – ein guter Indikator für gepushte Aktien

Die Pushstärke, das Maß ungewöhnlich hoher Handelsaktivitäten, ist ein ausgezeichneter Indikator für Pushmanöver, wobei …

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PushCard – ein unbestechlicher Ausweis jeder Aktie

Die PushCard beseitigt praktisch jeden Zweifel an der Natur einer Aktie, denn sie ist wie ein sicherer Ausweis. Ein Blick erklärt mehr als alle Zahlen, wenn man beispielsweise auf die PushCard der Antimony Resources schaut. Schon die Pushstärken im Langzeitchart ab Mai 2024 machen deutlich, dass der Kurs gepusht wurde, und …

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Was uns Charts alles erzählen können

Trotz vielfältiger Kursverläufe lassen sich in der Menge aller Aktien immer wiederkehrende Muster erkennen, die viel über Strategie und Motivation der Akteure verraten und Anlegern deutliche Warnsignale senden.

Einzeltäter

Sie landen einen großen Coup und steigen aus.

Absahner

Sie steigen extrem hoch ein und kassieren ab.

Superperformer

Sie sind Großverdiener und Pushspezialisten

Killer

Sie zielen genau auf die Begierden der Anleger ehe es knallt.

Langzeitprofis

Gut eingerichtet, lässt es sich über lange Zeit gut verdienen

Mining & Pharma

Die ewige Geschichte vom versprochenen Erfolg, der am Ende stets nur aus geplatzter Hoffnung besteht.


Update:
11. Nov. 2025: Abschluss der Rundum-Erneuerung mit durchgehender Systematisierung aller Berechnungen.
29. Okt. 2025: Es erfolgte eine Rundum-Erneuerung der Website mit einem neuem Layout, Konzentration auf weniger Seiten und Fokussierung auf die beiden Kernthemen ETF und Pusheraktien. Die Berechnung der Scores (PushScore und FinanceScore) änderte sich durch die Einführung analoger Skalierungsgleichungen für alle Parameter, wodurch eine noch größere Trennschärfe zwischen den Aktienklassen Standard, Pusher und Müll erreicht wurde. Alle PushCards wurden neu berechnet.


So werden auch Aktien einbezogen, deren mangelhafte Qualität (Status suspended an der Heimatbörse, keine Filings bei den Security-Behörden) oder deren Pusherabsichten leicht erkennbar wären. So waren von 200 einbezogenen Aktien, die ka Schmäh evaluierte, ein Drittel Müllaktien oder Pusheraktien mit

einer Pushstärke über 15% und die Hälfte waren typische Pusheraktien.
Die Mehrheit der einbezogenen Aktien besaß somit kein Qualität und stellt für Anleger ein hohes Anlagerisiko dar.
Es wäre daher korrekt, lediglich von der FB und nicht mehr der FWB zu sprechen.


Algotrading, ein beliebtes tail-end-Instrument für’s Körberlgeld

Viele Aktien belegen, dass man an ihrem Lebensende (tail-end) mit Nichts an der Börse Geld verdienen kann.
Mit Algotrading basierten Strategien, die Scalping, Order Flow Trading und Arbitragehandel ausnutzen, ist das im digitalen Zeitalter möglich.
Was steckt dahinter?
Algorithmen nutzen beim Scalping kleinste Preisschwankungen innerhalb von Sekunden und

Millisekunden aus, kaufen wenn sie einen kleinen Vorteil sehen, und verkaufen sofort wieder mit minimalem Gewinn – dafür aber sehr oft. Oder Algorithmen analysieren beim Order Flow Trading, wie sich Kauf- und Verkaufsorders im Markt bewegen, um daraus Rückschlüsse zu ziehen, ob der Markt eher steigen oder fallen wird, und um demzufolge gewinnbringend zu kaufen

oder zu verkaufen. Beim Arbitragehandel werden Preisunterschiede desselben Wertpapiers an verschiedenen Handelsplätzen ausgenutzt, indem eine Aktie dort, wo sie günstiger ist, gekauft und gleichzeitig dort, wo sie teurer gehandelt wird, verkauft wird. 
So wird Kassa gemacht, obwohl die Aktie nichts mehr wert ist und Anleger längst das Weite gesucht haben.


Berichte aus der Welt der Pusheraktien

In der Welt der Pusheraktien dreht sich alles um das Motto Illusion und Hoffnung. Pusheraktien erwecken die Illusion großer Erfolge und füttern die Hoffnung der Anleger auf große Gewinne. Die Berichte geben keinen Anlass an die Erfüllung von Illusion und Hoffnung zu glauben, sondern vielmehr Anlass, die Augen zu öffnen und kritisch zu sein.

dynaCERT – eine endlose Geschichte

Die Firma dynaCERT ist ein typisches Beispiel für das Spiel mit Illusion und Hoffnung. Es zeigt, wie durch Dauerwerbung aus einer kleinen Firma mit einem gewissen Asset dieselbe durch die großartige Erfindung zum Big-Player mit Weltmarkt-Potenzial wird.
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MegaPush bei Kirkstone Metals

Die Akteure von Kirkstone Metals (KSM.V) zeigen großes Kino bei der Kurspflege ihrer Pusheraktie. Dass die Aktie mit einem Vermögen von 1,5 Mio. CAD und ohne operatives Ergebnis wertlos ist, hat wenig Bedeutung, denn die Aktie …
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Innocan Pharma – Hoffnung pur

Soll man die Aktie der Innocan Pharma Corp verdammen oder auf sie setzen? Das ist ein Stück Rätselraten, das wieder auf dem Spiel mit Illusion und Hoffnung ruht und die Teilnehmer in Foren in Befürworter und Gegner spaltet.
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Am Handy abgezockt

Das Handy und die Sozialen Medien werden zunehmend zum Tummelplatz von Betrügern und Gaunern, die auf raffinierte Art Anleger mit hohen Gewinnversprechen hereinlegen. Platzt der Traum, heißt es: Ich bin selbst Schuld, weil ich nicht aufgepasst habe *** bin drauf reingefallen
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Guben und Rock Tech Lithium

RCK.V ist wieder eine dieser Aktien, die auf schmalbrüstiger Basis großartige Erfolge in Aussicht stellen. Rock Tech Lithium ist eine der Firmen, die der deutschen Automobil-Industrie aus der Klemme helfen will. Denn Lithium wurde …
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Erfolg von Rock Tech
Lithium in Guben?

Wer die Filings von Rock Tech Lithium (RCK) des letzten Jahres liest, stellt fest, dass Georgia Lake aus nichts als aktivierten Kosten besteht und dass Guben nur Assets von 2,6 Mio EUR (ein Nichts gegenüber den 800 Mio Euro Projektkosten) …
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Schutz vor Pump and Dump in WhatsApp

Es gibt zahlreiche Berichte über Betrüger, die unter Nutzung von WhatsApp-Gruppen Anleger in Pump and Dump Manöver verwickeln. Die Betrüger geben sich oft als Prominente, Fachleute oder als Finanzexperten aus und  …
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Newsletter mit falschen Versprechungen

Der Newsletter der MSM GmbH zu Metavista3D vom 20.03.2025 ist ein gutes Beispiel, wie Anlegern das Blaue vom Himmel versprochen wird, obwohl das Gegenteil, die Hölle auf sie wartet.
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Soll man Wasserstoff-Aktien kaufen?

Der große Hype für Wasserstoffaktien ist vorbei, aber immer noch wird für diese Zukunftstechnologie geworben – und oft genug von Pushermedien. Soll man kaufen? Die Antwort lautet: bloß nicht!
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Algotrading und Pusheraktien

Es ist vielfach auffällig, dass in der Endphase von Pusheraktien, wenn deren Kurs nur mehr Cents beträgt, das Handelsvolumen massiv ansteigt.
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Down Under auf der Kärntner Koralpe

Zeitungsmeldungen über European Lithium liefern im Wesentlichen die Erkenntnis, dass sich der Produktionsbeginn aus der Lithiumexploration auf der Koralpe laufend verschiebt.
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Risiken bei
Altech Batteries Ltd

Es wird mit der Innovation für Feststoffbatterien geworben und Anlegern eine interessant und erfolgreich erscheinende Investition vorgestellt. Allein der Blick auf die Risiken bei Altech Batteries Ltd erweckt große Bedenken.
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Lohnen sich Mining Aktien?

Lohnt es sich eigentlich in Mining-Aktien zu investieren oder ist das schlichtweg bescheuert? Nehmen wir es vorweg: beides trifft zu. Die Erklärung für diesen Widerspruch hat auch etwas …
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